DNS und Domains

Das DNS oder Domain Name System fungiert als Datenbank im Internet. Hauptsächlich arbeitet es im Hintergrund während der Anwender nur bei der Einrichtung seines Internetzugangs damit zutun hat. Somit ist das DNS der wichtigste Bestandteil des Internets. In den nächsten Abschnitten lernen Sie die Vorzüge von den DNS und Domains kennen

Das DNS entsteht

Paul Mockapetris entwarf 1983 das DNS und beschrieb es im RFC 882. Es war ein neues Namens Konzept das Host Dateien ablöste, die bis dahin für die Namensauflösung zuständig waren, allerdings kamen die Host Dateien mit der zunehmenden Zahl der Anmeldungen nicht mehr zurecht. Dennoch werden sie noch zusammen mit den DNS verwendet aufgrund ihrer Einfachheit und Zuverlässigkeit.

Wie funktioniert das DNS und was ist es

Eine DNS besteht aus drei Komponenten, das sind der Domain-Namensraum, den Nameserver und den Resolver (Klient). Das DNS wandelt die Textzeichen einer Domain, wie zum Beispiel Name.com in die zugehörige IP (dies sind Zahlen im Bereich von 0 bis 255 die durch einen Punkt getrennt werden und aus vier Zahlen bestehen, beispielsweise 128.0.0.1.) des jeweiligen Server um, das es um ein vielfaches leichter macht sich diverse Adressen zu merken, dadurch werden auch in der Eingabe weniger Fehler gemacht. Ein Vorteil dabei ist das IP Adressen ohne Probleme geändert werden können, ohne das sich die Domain ändern würde. Natürlich ist es auch möglich mehrere Domains auf eine IP laufen zu lassen. Vor allem zeichnet sich das Domain Name System durch die Eindeutigkeit der Domains und seiner Erweiterbaren Struktur aus.

Aus IPv4 wird IPv6

Von einer Weiterentwicklung kann man hier nicht wirklich sprechen. Es ist mehr eine komplett neue Entwicklung die 1995 begonnen hatte. IPv4 unterstützte 32 Bit bei der etwa vier Milliarden IP Adressen zur Verfügung standen. Für die damalige Zeit wurden 4 Milliarden als ausreichend empfunden, da sich niemand vorstellen konnte ein so gigantisches Netzwerk herzustellen. Allerdings traf der unwahrscheinliche Fall ein und es entstand Adressenknappheit. Eine neue Version musste her. Durch die neue Version IPv6 ist das Adressfeld nun um das vierfache länger und unterstützt jetzt 128 Bit. Somit steigen die möglichen Adressen ins Unermessliche. Wenn Sie sich dennoch für eine genauere Zahl interessieren: es sind etwa 340 Sextillionen mögliche IP Adressen.

Wozu eine Domain

Sie fragen sich „Wozu brauch man eigentlich Domains?“ Das ist leicht erklärt: Eine Domain ist einzigartig. Sie repräsentiert ihre Website oder auch ihre E-Mail Adresse. Aber was ist eine Domain? Eine Domain ist ein zusammenhängender Bereich des DNS Namensbaumes. Die Domain besteht aus mehreren so genannten Labels. Diese gliedern sich in 3 Ebenen und einer 0 Ebene:

  • Das Null-Label (root)
  • Top Level Domains (com, org, at, de)
  • Second Level Domain (Name)
  • Third Level Domain (www)

Als ganzes würde das so aussehen www.name.com danach ist sie beliebig erweiterbar. Dies wären dann so genannte Subdomains. und würden so aussehen www.beispiel.name.com. Somit liegt eine Subdomain unter der Hauptdomäne in der Hierarchie.